Wertermittlung bei Erbschaft und Schenkung – typische Fehler und wie man sie vermeidet
Erbschaften und Schenkungen von Immobilien sind häufig emotional belastet und rechtlich komplex. Gleichzeitig spielen Immobilienwerte in diesen Situationen eine zentrale Rolle – sowohl für steuerliche Fragen als auch für eine faire Vermögensaufteilung.
Dieser Beitrag zeigt typische Fehler bei der Immobilienbewertung im Erbfall und erläutert, wie eine sachverständige Wertermittlung Sicherheit schafft.
Warum der Immobilienwert im Erbfall entscheidend ist
Der Immobilienwert bildet die Grundlage für:
die Berechnung der Erbschaft- oder Schenkungsteuer
die Aufteilung unter Miterben
Ausgleichszahlungen
spätere Verkaufsentscheidungen
Unklare oder falsch angesetzte Werte führen häufig zu Konflikten oder finanziellen Nachteilen.
Häufige Fehler in der Praxis
Typische Problemfelder sind:
Verwendung veralteter Bodenrichtwerte
pauschale Schätzungen ohne Objektbezug
Übernahme von Online-Bewertungen
fehlende Berücksichtigung von Mängeln oder Belastungen
unklare Stichtagsdefinition
Diese Fehler können zu erheblichen Abweichungen zwischen angenommenem und tatsächlichem Marktwert führen.
Bedeutung des Wertermittlungsstichtags
Gerade bei Erbschaften ist der richtige Stichtag entscheidend. Marktveränderungen, Sanierungen oder Nutzungsänderungen nach dem Erbfall dürfen nicht unreflektiert in die Bewertung einfließen.
Eine sachverständige Wertermittlung definiert den Stichtag eindeutig und grenzt spätere Entwicklungen sauber ab.
Vorteile eines professionellen Gutachtens
Ein qualifiziertes Wertgutachten bietet:
Nachvollziehbarkeit gegenüber Finanzamt und Miterben
objektive Entscheidungsgrundlage
Reduzierung von Konfliktpotenzial
rechtliche und steuerliche Absicherung
Insbesondere bei komplexen Familien- oder Vermögensverhältnissen ist dies ein entscheidender Vorteil.
Fazit
Immobilien-Wertermittlung durch zertifizierten Sachverständigen
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